Am 27. Mai 2026 präsentierten Schülerinnen und Schüler aus ganz Schleswig-Holstein ihre technischen Projekte bei der großen Abschlussveranstaltung des Förderprogramms „lüttIng. – Technik trifft Schule“ im Audimax der HAW Kiel. Insgesamt stellten zehn Schulen ihre Arbeiten aus dem Schuljahr 2025/2026 vor. Im Mittelpunkt standen dabei praxisnahe Projekte aus den MINT-Fächern, die mit Unterstützung von Hochschulen, Unternehmen und Förderpartnern entwickelt wurden.
Das Alstergymnasium wurde dabei würdig vertreten durch um Maximilian Bruhn (9c), Lennart Andresen (9d), Enno Hoppe (9c), Timo Walther (9f), Lasse Fischborn (9c) , Maximilian Hermanns (9f), Emily Weber (9f) und Mari Galoyan (9f) (siehe Foto oben. v.l.n.r.).

Das Förderprogramm lüttIng. unterstützt Schulen der Sekundarstufe I mit bis zu 5.000 Euro für Material- und Sachkosten. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für technische Berufe und naturwissenschaftliche Themen zu begeistern. Dabei arbeiten die Jugendlichen an realen technischen Problemstellungen und erhalten Einblicke in Forschung, Projektmanagement und berufliche Praxis.

Bereits ab Mittag bauten die Teams ihre Infostände im Foyer der HAW Kiel auf. Nach einer gemeinsamen Begrüßung durch Moderatorin Gina Marie Kock sowie einem Grußwort von Prof. Dr. Ulrich Jetzek, Vizepräsident der HAW Kiel, begann ein Fachkräfte-Talk mit jungen Nachwuchskräften aus dem MINT-Bereich.

Anschließend präsentierten die Schulen ihre Projekte auf der Bühne. Besonders das Alstergymnasium Henstedt-Ulzburg konnte mit seinem innovativen Beitrag überzeugen: Unter dem Titel „Speisepilze mit Steuerungstechnik nachhaltig selbst anbauen“ entwickelte das Team ein technisches System, mit dem Pilze kontrolliert und ressourcenschonend gezüchtet werden können. Dabei verbanden die Schülerinnen und Schüler biologische Grundlagen mit moderner Steuerungs- und Sensortechnik.

In einer zweiminütigen Bühnenpräsentation warb das Team für seinen Infostand und stellte die wichtigsten Aspekte des Projekts vor. Im Anschluss nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich die Ergebnisse genauer erklären zu lassen und Fragen zu stellen. Besonders beeindruckend war, wie professionell die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen präsentierten und technische Zusammenhänge verständlich erklärten.

Während der Interview- und Feedbackphase tauschten sich die Teams gegenseitig über ihre Projekte aus. Dabei entstanden viele spannende Gespräche über nachhaltige Technologien, Robotik, digitale Systeme und kreative technische Lösungen. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie praxisnah und vielseitig MINT-Unterricht heute gestaltet werden kann.

Zum Abschluss erhielten alle teilnehmenden Schulen eine lüttIng.-Plakette. Für das Alstergymnasium wurden insbesondere das nachhaltige Konzept und die gelungene Verbindung von Technik und Umweltbewusstsein hervorgehoben. Betreut wurde das Projekt von Dr. Christian Kubitza gemeinsam mit Carola Tödt sowie dem Kooperationsunternehmen Hanseatic Power Solutions (HPS), welches durch Christoph Peperkorn vertreten wurde. Die Laudatio hielt Dr. Zöllner von der Prof.-Dr.-Petersen-Stiftung.

Die Abschlussveranstaltung machte deutlich, wie wichtig Programme wie lüttIng. für die Förderung technischer Interessen an Schulen sind. Sie bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Ideen praktisch umzusetzen, im Team zu arbeiten und Technik unmittelbar zu erleben – weit über den klassischen Unterricht hinaus.