Eine Reise mit wissenschaftlichem Anspruch
Ich bin Max und habe vom 8. bis zum 20. Juli 2025 an einer Expedition der IJM-Stiftung teilgenommen. Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden anderer Schulen reisten wir per Bus und Fähre von Heidelberg bis zum Nordkapp – dem nördlichsten Punkt des europäischen Festlands. Dabei durchquerten wir Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen.
Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Reise stand bei dieser Expedition der wissenschaftliche Anspruch im Vordergrund. Wir formulierten konkrete Fragestellungen, denen wir mittels Befragungen, Beobachtungen und Zählungen nachgingen. Die gesammelten Daten wurden im Anschluss ausgewertet und ermöglichten es uns, fundierte Aussagen zu unseren Untersuchungszielen zu treffen. Diese Form des forschenden Lernens ist besonders spannend – vor allem, weil sie im regulären Schulunterricht in Schleswig-Holstein kaum praktiziert wird.
Würde ich eine solche Expedition weiterempfehlen? Auf jeden Fall! Auch wenn sie körperlich fordernd ist, lohnt sich die Erfahrung in vielerlei Hinsicht. Man lernt nicht nur neue Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen kennen, sondern erlebt auch eindrucksvolle Landschaften und Städte.
Zum Schluss möchte ich noch zwei praktische Tipps geben: Es ist hilfreich, sich im Vorfeld mit der Erstellung auswertbarer Statistiken in Excel vertraut zu machen. Auch Grundkenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten können von Vorteil sein. Und ein kleiner Hinweis am Rande: Mit ausreichend Schlaf sollte man nicht rechnen – drei bis vier Stunden pro Nacht sind keine Seltenheit. Wer damit umgehen kann, wird diese Reise jedoch als große Bereicherung empfinden.



































